Über uns

Der Förderverein

2010 wurde der Förderverein der IMMAC SAILING ACADEMY e. V. gegründet. Sein Ziel ist es seitdem, möglichst vielen Kindern und Jugendlichen einen Zugang zum Segelsport zu eröffnen.

In enger Kooperation mit Segelvereinen und Schulen unterstützt die IMMAC SAILING ACADEMY die dort kostenfrei angebotenen Segelkurse und Segel-AGs, indem sie Optis als Schulungsboote bereitstellt. So lässt sich die Durchführung unabhängig von öffentlichen Mitteln gewährleisten.

Kontinuierlich treibt der Förderverein den Ausbau der IMMAC Opti-Flotte voran. Bereits 2010 gab er 23 Optimisten für die Schulung junger Segeleinsteiger in Auftrag. Partner bei der Fertigung sind die Schleswiger Werkstätten. Hier werden die Boote von Menschen mit Behinderungen in Handarbeit gebaut. Bis heute ist die Flotte auf 160 Boote angewachsen und kommt bundesweit bei 37 Segelvereinen zum Trainingseinsatz.

Kooperation mit den Schleswiger Werkstätten

2011 erwarb der Förderverein der IMMAC SAILING ACADEMY eine eigene Gussform für die Produktion der Optimisten. Sie ermöglicht eine hohe Bauqualität, Langlebigkeit und Stabilität der Boote. Besonderes Augenmerk liegt auf der Sicherheit der jungen Segler. Die Rumpfinnenform der IMMAC Optis ist ohne Ecken und Kanten konstruiert, damit sich niemand an hervorstehenden Bauteilen verletzen kann. Eine weitere Form wurde in 2020 produziert.

Ober- und Unterschale der Boote werden in einem auf den Werkstoff spezialisierten Unternehmen vorproduziert. Die weitere Fertigung liegt bei den Schleswiger Werkstätten, einer anerkannten Einrichtung, die Menschen mit Behinderung eine Teilhabe am Arbeitsleben und am Leben in der Gesellschaft ermöglicht.

Die Einrichtung führt sie an verschiedenste Arbeitsprozesse heran, so auch an die Produktion der Optis. Damit jeder eine passende Arbeit findet, wird Vielfalt großgeschrieben: Vom Bootsbau und Marina-Service über die Landwirtschaft bis hin zur Logistik reicht das Spektrum in den Schleswiger Werkstätten.

 

 

Zahlen und Fakten

2010

  • Gründung des Vereins
  • 1. Produktion von 23 Optis
  • 1. Regatta in Laboe
2013

  • 15 weitere Optis
  • Neuer Kooperationspartner „Schleswiger Werkstätten“

2015

  • IMMAC Flotte wächst auf
    72 Optimisten an

2017

  • Produktion von 20 Optis

2019

  • 20 weitere Optis
  • Flotte wächst auf 160 Optis an
  • 37 Vereine in der IMMAC Academy
 
2010
2011
2012
2013
2014
2015
2016
2017
2018
2019
2021

2011

  • Erwerb einer eigenen Bauform
  • 2. Regatta in Eckernförde

2014

  • 53 IMMAC Optis

2016

  • 28 weitere Optis
  • Übergabe an zwölf Vereine und weiteren Schulen

2018

  • 140 IMMAC Optis

Zahlen und Fakten

2019

2019

  • Herstellung von weiteren 10 Optis
  • Flotte wächst auf 150 Optis an
2018

2018

  • Produktion von 20 Optimisten
  • IMMAC Optiflotte besteht z.Zt. aus 140 Optis
2017

2017

  • Herstellung von 20 Optis
  • Übergabe an sechs Vereine und eine Schule
2016

2016

  • Produktion von 28 Optimisten
  • Übergabe an zwölf Vereine und weiteren Schulen
2015

2015

  • Bestellung von weiteren Optis
  • IMMAC Flotte wächst auf 72 Optimisten an
  • Übergabe an sieben Vereine
2014

2014

  • Herstellung von 15 Optis
  • Übergabe an sechs Vereine und eine Schule
2013

2013

  • Produktion von 15 weiteren Optis
  • Neuer Kooperationspartner „Schleswiger Werkstätten“ in Kappeln
  • Übergabe an sechs Vereine
2011

2011

  • Erwerb einer eigenen Bauform
  • Zweite Regatta in Eckernförde
2010

2010

  • Gründung des Vereins
  • Erste Produktion von 23 Optimisten
  • Übergabe an vier Vereine
  • Erste Regatta im September in Laboe

Schleswiger Werkstätten

In Gemeinschaft schaffen wir gemeinsam!

Die Schleswiger Werkstätten sind eine anerkannte Werkstatt zur Teilhabe für Menschen mit Behinderung am Arbeitsleben und am Leben in der Gesellschaft.

Sie fördern, fordern, betreuen, führen an die verschiedensten Arbeitsprozesse heran und finden gemein-sam eine passgenaue Arbeit.

Vielfalt wird bei uns großgeschrieben: Vom Ackerbau über den Marina Service bis zur Zerspanung, von der Tagesförderstätte bis zum Seniorenangebot, von der beruflichen Bildung bis zum Außenarbeitsplatz u.v.m..

Und das in „Gemeinschaft“;  nicht nur bei der Arbeit, sondern auch mit zahlreichen Wohnangeboten.

Produktion

Die Produktion der Optimisten erfolgt in einer eigenen Gussform, die der Förderverein im Jahr 2011 erworben hat. So ist sichergestellt, dass alle Optimisten exakt baugleich sind. Die Produktion der Ober- und Unterschale wird durch ein Unternehmen, spezialisiert im GfK-Bereich (glasfaserverstärkter Kunststoff), ausgeführt. Die Weiterver-arbeitung und Endfertigung erfolgen bei den gemeinnützigen Schleswiger Werkstätten in Schleswig bzw. Kappeln.

Die Optimisten weisen eine hohe Bauqualität auf. Die Rumpf-innenform ist durch die Art der geschlossenen Innenschale ohne Ecken und Kanten, sodass sich die Jugendlichen nicht durch hervorstehende Bauteile verletzen können.

Nach dem Segeln kann man den Rumpf ganz einfach von innen mit Süßwasser ausspülen. Die fest verbauten Auftriebskörper können nicht beschädigt werden.

Die durchdachte Bauform, die hohe Stabilität sowie die Sicherheitsaspekte sorgen dafür, dass die Optimisten über viele Jahre hinweg in der Jugendarbeit erfolgreich eingesetzt werden können.

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